Geschrieben von: Florian Hintze   
Dienstag, den 10. Februar 2009 um 10:27 Uhr

Ich war mal kurz weg...

Mit einem schlechten Gewissen habe ich mich am Donnerstag vom Team verabschiedet. Denn eigentlich ist die Liste der Dinge, die noch erledigt werden wollen, zu lang. Aber als ich dann auf dem Parkplatz in meinem Auto saß und den Motor anmachte, wusste ich: Die nächsten vier Tage bin ich einfach einmal weg. Ohne Laptop, ohne Internet oder einem anderen Arbeitsmaterial. Nur das Handy blieb für den Notfall an.

Im SkigebietDas Handy blieb stumm. Ein gutes Zeichen, denn so kann der Urlaub wirklich entspannend werden. Das „Abschalten vom Alltag“ ist nun wirklich möglich, wenn man gerade die Hänge im Schnee bei besten Wetter herunter fährt, Apré-Ski feiert oder einfach ein paar gemütliche Stunden vor dem Kamin genießt.

Die Tage in Österreich beim Skifahren vergingen wie im Flug und ehe ich mich versah, saß ich wieder auf dem Arbeitsplatz im Büro – einem überfüllten Posteingang inklusive. Diesen abzuarbeiten benötigte gefühlt mehr Zeit als der Urlaub. Die SPAM-Mails waren noch das geringste Problem und die 20 Stück über die üblich bekannten Themen schnell entsorgt. Und da war wieder das schlechte Gewissen, denn so viel war unbeantwortet. Nach der Bearbeitung bleibt nur noch die Aufgabe die leichte Sonnenbräune in meinem Gesicht zu erklären, während die anderen scheinbar immer weniger Sonne abbekommen.

 
 

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