Geschrieben von: Rouven Marquardt   
Mittwoch, den 04. März 2009 um 19:32 Uhr

Ausgleich: Fussball

Wer, wie ich, aus dem Ruhrpott kommt, muss sich entscheiden mit welchen Fußballverein er sympathisiert. In einigen Städten wird es einem in die Wiege gelegt, welcher Mannschaft die Daumen an jedem Spieltag gedrückt werden. Ich komme aus einer Stadt, in der einem die Wahl eigentlich frei gestellt wird – Unna. Die meisten sind wie ich Fans von Borussia Dortmund, einige von Schalke S04 oder vom VfL Bochum. Nicht, dass Fußball mein Leben wäre, dass wichtigste ist: Ich habe Spaß daran.

Bei den langen Zeiten im Büro ist es manchmal sehr schwierig, einen Ausgleich zu finden. Anfangs hielt ich es für einen Witz am Abend nochmal eine Runde den Ball durch die Sporthalle auf dem Campus zu schieben. Als ich mich dann verabschiedete um zumindest mit Ilka aus dem Team meine Dribbeltechnik zu verbessern, hielten es viele immer noch für einen schlechten Scherz und lachten. Doch nutzten sie eine kleine Pause vom Organisieren und kamen in die Halle um zu sehen, ob wirklich Fußball gespielt wird – sie staunten nicht schlecht. Denn ein Ball nach dem anderen landete im Netz.

Einer der Neugierigen konnte dann doch nicht widerstehen und spielte mit. Das lockere Spielen ist eine gute Abwechslung zum dauernden im Büro sitzen und dabei werden sogar noch Ideen für das Rahmenprogramm entwickelt. Denn es hätte sicher seinen Reiz mit den Teilnehmer des Rubicon Contest eine Runde zu spielen. Am nächsten Morgen werde ich es sofort in Angriff nehmen, dass wir am Sonntag noch eine Runde Fußball organisieren. Hoffen wir, dass viele mitspielen und es müssen nicht ja nur Männer sein, denn mit Ilka hatte die heutige Auswahl der „Rubicon-Allstars“ schon einen sehr hohen Anteil Frauen. Und wen stört noch die Vereinszugehörigkeit, denn schließlich ist Deutschland Weltmeister im Frauenfußball.

 
 

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